dérive 73 - Nachbarschaft

by dérive

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Ist Nachbarschaft mehr als ein räumliches Nebeneinander? Die Beiträge zum dérive-Schwerpunktheft Nachbarschaft setzen sich mit der Frage, welche Potenziale und Chancen auf der Ebene der Nachbarschaft für Demokratisierung und Teilhabe, für die Stärkung der StadtbürgerInnenschaft und des sozialen Zusammenhalts sowie für nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Wandel vorhanden sind, auseinander. Welche politischen, wirtschaftlichen und planerischen Strukturen fördern eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen selbstorganisierten Initiativen, Politik und Verwaltung? Welche KomplizInnenschaften lassen sich auf lokaler Ebene schließen, um gemeinsam lebenswerte Stadtteile zu schaffen? Wie kann eine Ökonomie des Alltags aussehen, die lokale Strukturen stärkt, sinnstiftende Tätigkeit befördert und sich am Bedarf der Nachbarschaften orientiert? Welche Räume braucht eine lebendige Zivilgesellschaft? Die inhaltliche Reise geht vom Nordbahnviertel in Wien über das Kottbusser Tor und den Mehringplatz in Berlin, Brooklyn und die Kleinstädte Neuenglands bis zu den Comunas in Venezuela.

Ausgabe 73 enthält Beiträge von:
Barbara Holub, Christian Peer, Christoph Laimer, Dario Azzelini, Elisabeth Haid, Elke Rauth, Garett Dash Nelson, Joanna Rajkowska, Leonhard Plank, Lina Streeruwitz, Lorenzo Tripodi, Ricardo Vaz, Sandy Kaltenborn, Shannon Mattern, Silvester Kreil, Stepan Nest, Thomas Ballhausen, Ulrike Hamann

Schlagworte:
Selbstverwaltung, Demokratie, Alltagsökonomie, Nahversorgung, Mapping, Everyday Urbanism, kollektiver Konsum, Munizipalismus, Kottbusser Tor, Selbstermächtigung, Venezuela, Neuengland, Commons, Nachbarschaft

 

dérive - Zeitschrift für Stadtforschung erscheint seit Sommer 2000 vierteljährlich in Wien und versteht sich als interdisziplinäre Plattform zum Thema Stadtforschung. Die behandelten Felder reichen von Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Raumordnung und Bildender Kunst bis zu Geographie, Soziologie, Politik- und Medienwissenschaften und Philosophie. Thematisiert werden globale Problemstellungen, die im lokalen Rahmen behandelt werden und Aufschlüsse über die gegenwärtige Stadtentwicklung geben sollen.